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11.10.2026

FC Eintracht Bamberg - DJK Ammerthal 2:2

Wir sind schon sehr zufrieden so wie das Spiel über die gesamten 90 Minuten verlaufen ist“ äußerte sich DJK-Coach Tobias Rösl nach dem Auswärtsspiel beim favorisierten FC Eintracht Bamberg bei dem die Ammerthaler am Ende alles in allem auch nicht ganz unverdient beim 2:2-Unentschieden einen Punkt mit nach Hause nahmen. Nach einer ganz schwachen Anfangsphase steigerte sich die Rösl-Elf zumindest im zweiten Durchgang und hätte mit etwas Glück sogar drei Punkte einfahren können. Ein Grund dafür waren die verpassten Torchancen der Domreiter, die aus ihrer klaren Überlegenheit in der ersten Halbzeit viel zu wenig Kapital schlagen konnten. Trotz der dürftigen Darbietung in Halbzeit eins der Ammerthaler schafften es die Gastgeber im Fuchs-Park-Stadion nicht frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen, Möglichkeiten anhand der spielerischen Überlegenheit gab es zu Hauf. Ammerthal bekam vom Anstoß weg so gut wie keinen Zugriff, die DJK-Defensive war unter Dauerstress, es gab so gut wie keine Entlastung im Spiel nach vorne. „Wir hatten große Schmerzen im ersten Durchgang da hat es Bamberg richtig gut gemacht hat uns in der eigenen Hälfte festzunageln. Aber meine Mannschaft hat nach dem Wechsel eine Reaktion gezeigt, da waren wir griffiger, galliger und hatten sogar top Chancen das Spiel noch gänzlich zu ziehen“ sagte DJK-Coach Tobias Rösl. Der hatte allerdings mit seiner Mannschaft vor rund 400 Zuschauern eine bange Anfangsphase zu überstehen. „Die ersten 20 bis 30 Minuten waren bei uns einfach nur katastrophal, da hat uns Bamberg mit ihren ständigen Positionswechsel, komplett auseinandergenommen, wir wussten nicht wie wir es verteidigen sollten und hatten zu diesem Zeitpunkt nur gefühlte zehn Prozent Ballbesitz. Wir haben dann in der zweiten Halbzeit paar Sachen versucht umzustellen was auch gefruchtet hat“ sagte Ammerthals Mittelfeldspieler Dominik Haller.  Bereist nach vier Spielminuten musste DJK-Schlussmann Christopher Sommerer bei einem fulminanten Schuss von Finn Gerber sei ganzes Können aufbieten. Die bis dato klare Überlegenheit nutze in der 14. Minute Pual Kraußold mit einem Sonntagsschuss in den Winkel zur verdienten 1:0-Führung. Das Spiel der Ammerthaler blieb weiter lethargisch um so verblüffender war die Ausgleichschance in er 14. Minute durch Manuel Mutove, sein Schuss strich nur haarscharf am Tor vorbei, die mehr oder weniger einer Zufallsaktion glich wie nur weniger Minuten später der schmeichelhafte Ausgleich: Manuel Mutove wurde von FC-Keeper Benedikt Willert im Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Elfer verwandele Marcel Kaiser zum 1:1- Ausgleich. Es klingt zwar irgendwie verrückt aber die DJK hätte trotz der klaren Überlegenheit der Heimmannschaft mit einer Führung in die Pause gehen können, ja müssen, wenn Mutove seine Hundertprozentige kurz vor der Halbzeit genützt hätte. Ein anders Bild bot sich den Zuschauern in Halbzeit zwei, die DJK wachte scheinbar nach der emotionsgeladenen Halbzeitansprache von Trainer Tobias Rösl auf und war im Verlauf ein ebenbürtiger Gegner. Auch nach einem neuerlichen Rückstand durch Finn Gerber lies sich die DJK nicht beirren und bot den Gastgebern weiter einen offenen Schlagabtausch.  In der 70. Minute vergab Ammerthals Tanyel Deliboyraz schon fast kläglich den möglichen Ausgleich. Dass es noch zu glücklichen 2:2-Ausgleich kam war einer von Haller getretenen Ecke geschuldet die Volodymayr Kharabara zum 2:2- Unentschieden nutzte. Trotz einer hitzigen Endpahse blieb es beim über 90 Minuten gesehen gerechten 2:2 Unentschieden.   
 

Zuschauer: 400

FC Eintracht Bamberg: Willert – Auer (77.Kollmer), Linz (60. Zekiroski), Leistner (60.Müller), Wagner, Reischmann, Frazier, Kettler, Gerber (60.Nüßlein), Schildbach, Kraußold.

DJK Ammerthal: Sommerer – Pankey, Brüggen, Marco Kaiser, Gömmel, Wolf, Marcel Kaiser, Haller, Deliboyraz (76. Milovski), Janner (60.Kharabara), Mutove (89.Vlasenko).

Tore: 1:0 (14.) Paul Kraußold, 1:1 (24.) Marcel Kaiser (Foulelfmeter) 2:1 (59.) Finn Gerber, 2:2 (72.) Volodymyr Khanrabara

Gelb-Rot: (90.) Jonah Schildbach (Unsportlichkeit)

SR: Jonas Jäcker

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