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1. Mannschaft

Berichte

Sonntag, 22. Januar 2012 - 16:54 Uhr
Vorbereitungsspiele der ersten Mannschaft

Samstag 21.01.12, 11 Uhr in Ansbach (Kunstrasen)
SpVgg Ansbach – DJK Ammerthal 4:1 (3:0)

Samstag 28.01.12, 12.15 Uhr in Raigering (Kunstrasen)
DJK Ammerthal – TSV Neustadt/Aisch (Landesliga)--abgesagt!!

Sonntag 05.02.12, 12.15 Uhr in Raigering (Kunstrasen)
DJK Ammerthal – 1.SC Feucht 3:2 (0:2)

DJK: Ma. Götz – Meier, Jobst, Fischer, Kuntuala (46.Krauß – T. Lincke, Richter, Bauer, Bergmann (46.Petzold) – Endlein (46.Pfann), Pöllinger.

Tore: 0:1 (12.) Mario Swiertok, 0:2 (38.) Daniel Wolf, 1:2 (53.) Tom Lincke, 2:2 (61.) Franz Petzold, 3:2 (70.) Christian Richter.
SR: Benjamin Mignon (SV Loderhof/Sulzbach)



Mittwoch 08.02.12, 18.30 Uhr in Raigering (Kunstrasen)
DJK Ammerthal – FC Amberg 0:1 (0:1)

DJK Ammerthal: Ma. Götz, Bergmann, Meier (46.Petzold), Fischer, Kuntuala, Krauß, T. Lincke, Bauer, Richter, Pfann, Endlein.

FC Amberg: Afghani (46.Birner) , Wendl (46.Kohl), Wiechers (46.Gorgiev), Stöckl (46.Örkan), Ernemann (46.Paintner), Plänitz (46.Götzl), Müller, Graml, Laurer (46.Lieder), Burger (46.Schuhmacher), Rudert (46.Karasu)

Tor: 0:1 (18.) Michael Rudert

SR: Mario Hefner (1.FC Schlicht)


Samstag 11.02.12, 12.15 Uhr in Raigering (Kunstrasen)
SpVgg Weiden 2010 – DJK Ammerthal 4:1 (0:1)

SpVgg Weiden: Buchberger (46.Forster), Wildenauer, Scheidler, Nittke, Müller, Schecklmann, Wegmann (46.Egeter),Schneider, Zeitler (70.Heidel), Ferstl, Hegenbart.

DJK Ammerthal: Mi.Götz (46.Ma.Götz), A. Haller (46.Bauer), Fischer, Jobst, Kuntuala (T. Lincke), Bergmann (46.Meier), Krauß, Richter, Petzold, Pfann, Pöllinger.

Tore: 0:1 (26.) Markus Pöllinger, 1:1 2:1 (58./63.) Christian Ferstl, 3:1 (68.) Johannes Zeitler, 4:1 (91.) Christoph Hegenbart.

SR: Michael Balk (SF Ursulapoppenricht)


Sonntag 19.02.12, 10.30 Uhr in Bamberg
Sportanlage DJK Don Bosco Bamberg/Wildensorg
SC Eltersdorf (Bayernliga) – DJK Ammerthal 1:0 (1:0)

SC Eltersdorf: Krüger – Kishimoto, Mischberger, Helmreich, Skeraj – Janz (64.Jauch), Strauß, Röwe - Güler, Gräf (64.Meier), Seybold.

DJK Ammerthal: Ma. Götz – Meier (53.Bergmann), Jobst, Kuntuala (53.Krauß , Bauer – Fischer, T. Lincke, Pfann, Petzold – Endlein, Pöllinger (53.Richter).

Tor: 1:0 (10.) Oliver Seybold


Am Sonntag den 26.02. (14 Uhr) empfängt die Mannschaft von Trainer Robert Ziegler zum ersten Punktspiel auf eigenem Platz den FC Bad Kötzting

Montag, 5. Dezember 2011 - 09:28 Uhr
Landesliga Mitte: Mannschaft verabschiedete sich ab der 60. Minute beim TSV Neustadt/Aisch in die Winterpause- 1:5!

Die Spieler der DJK Ammerthal gaben bei einer „eingelegten Nachtschicht“ in Nürnberg anlässlich eines Kameradschaftsabends bis zum Schluss alles. Wenige Stunden zuvor versagt die Mannschaft im letzten Punktspiel vor der Winterpause beim TSV Neustadt/Aisch jedoch im Kollektiv. Mit einer deftigen 1:5-Packung wurde die DJK nach einem insgesamt doch kuriosem Spielverlauf regelrecht vom Platz gefegt, bei dem auch der böige Wind bei einigen Aktionen im wahrsten Sinne des Wortes seinen Beitrag dazu leistete. Keine Frage, der Sieg des TSV war zweifellos verdient, viel aber dennoch um einige Tore zu hoch aus, so deutlich wie es das Ergebnis aussagt war die Angelegenheit beileibe nicht. TSV Trainer Petr Skarabela: „Ich bin riesig erleichtert über den Sieg, Ammerthal hat sehr gut losgelegt, wir kamen zu Beginn nicht aus der eigenen Hälfte. Aber ich denke das ich in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden habe, wir haben eine Schippe draufgelegt und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“. Die Elf von Robert Ziegler war zu Beginn das klar bessere Team, begann vielversprechend, bekam nach einem Foul an Markus Pöllinger, der von Frank Lincke glänzend bedient wurde, einen Foulelfmeter zugesprochen. Andi Meier trat an und scheiterte an TSV-Schlussmann Markus Pröll, gespielt waren da gerade mal zwei Minuten. Ammerthal lies sich dadurch nicht beirren, schnürte den Gegner weiter in deren Hälfte ein, bestimmte den Spielverlauf. Belohnt wurde die furiose Anfangsphase in der neunten Minute als Andi Meier eine Flanke von Markus Bauer zur Ammerthaler Führung über die Linie drückt (9.). Nach einer völlig überflüssigen Abwehraktion im Strafraum von Mike Kuntuala an Martin Sautner deutete der Unparteiische auf den Punkt. Der Gefoulte trat selbst an, verwandelte unhaltbar zum 1:1-Ausgleich. Ziegler: „Das dumme Foul kam Zustande weil der Außenspieler trotzt Überzahl unsererseits auch ungehindert flanken konnte“. Dieser Treffer war ein Signal für die Platzherren, die nun plötzlich besser aufkamen, nachdem vorher so gut wie gar nichts von der Skarabela-Elf zu sehen war. Nennenswerte Chancen konnten sich Neustadt bis zum Seitenwechsel zwar nicht erspielen, aber an Einsatzbereitschaft und Kampfgeist fehlte es mit zunehmender Spieldauer bei den Platzherren nicht mehr. Hinzu kam, dass sich Ammerthal nun im Spielaufbau viele leichtfertige Fehler leistete, das größte Manko war aber sicherlich das komplett ungenügende Zweikampfverhalten. Die zweite Hälfte begann im Prinzip exakt wie die Anfangsviertelstunde des Spiels. Ammerthal hatte die Angelegenheit wieder im Griff und zwei Topgelegenheiten. Zunächst schaffte es Dominik Haller nicht, den Ball nach einer Bauer-Hereingabe im leeren Tor unterzubringen (48.) nur drei Minute später war es Frank Lincke, der am überragend abwehrenden Pröll scheiterte. Was dann passierte ist kaum nachvollziehbar, das Team um Kapitän Frank Lincke lies sich innerhalb weniger Minuten regelrecht „abwatschen“. Die Platzherren wuchsen förmlich über sich hinaus, es gelang alles, spielten sich wahrlich in einen Rausch und schenkten der DJK innerhalb von nur fünfzehn Minuten vier Tore ein. Begünstigt durch einen Leichtsinnsfehler von Jan Fischer erzielte Martin Sautner in der 60. Minute den 2:1 Führungstreffer. Fortan stand die DJK-Mannschaft nun völlig neben der Kappe, kassierte nach einem Eckball durch Kühnlein fünf Minuten später das 3:1. Ammerthal wirkte nun völlig Konsterniert, es klappte nichts mehr es fehlte auch am großen Aufbäumen. Die Mannschaft glaubte nicht mehr an sich, kam nicht mehr zurück, was eigentlich vorher stets immer eine Stärke der Mannschaft war. Nach einer regelrechten Fehlerkette im Defensivverbund folgte der vierte Treffer, Julian Gressel nutzte ein weiteres Gastgeschenk eiskalt. Das I-Tüpfelchen auf sensationelle fünfzehn Minuten des Gastgebers setze Jonas Scheuenstuhl der nach einem Konter über Ralf Gardo zum 5:1 traf. (75.). Ein enttäuschter DJK Trainer Robert Ziegler nach dem Spiel: „Ein hochverdienter Sieg für Neustadt, meine Mannschaft war nur in den Anfangsminuten beider Hälften Dominant, stellte danach den Spielbetrieb ein. Der Knackpunkt war für mich der überflüssige Elfmeter der zum 1:1 führte. Es ist in dieser Spielklasse einfach zu wenig nur für die Gallerie zu spielen, wir sind nicht als Mannschaft aufgetreten“.

TSV Neustadt/Aisch: Pröll – Mastzky, Kühnlein, Wolemann, Klinger – Suehner (46.Gardo), Strobel, Gressel (82. Carelli), Zagorcic (76.Waskowski)- Scheuenstuhl, Sautner.
DJK Ammerthal: Ma. Götz – Meier, Jobst, Fischer, Kuntuala (60.Richter) – F. Lincke, Haller (79.Krauß , Bauer, T. Lincke (68.Endlein), Petzold – Pöllinger.

Tore: 0:1 (9.) Andi Meier, 1:1, 2:1 (13./Foulelfmeter/60.) Martin Sautner, 3:1 (65.) Kevin Kühnlein, 4:1 (69.) Julian Gressel, 5:1 (75.) Jonas Scheuenstuhl.
SR: Simon Marx (Großwelzheim)
Zuschauer: 150
Besondere Vorkommnisse: TSV Torwart Markus Pröll (TSV) pariert Foulelfmeter von Andi Meier (2./DJK)




Sonntag, 27. November 2011 - 22:29 Uhr
Landesliga Mitte: Ammerthal nutzte seine Chancen im Derby gegen Etzenricht nicht

Das Oberpfalzderby in der Landesliga Mitte zwischen der DJK Ammerthal und dem SV Etzenricht endete vor rund 750 Zuschauern nach packenden 93 Minute mit 1:1 Unentschieden. Der vielumjubelte Ausgleichstreffer durch Jan Fischer glückte den Ammerthalern allerdings erst in der dritten Minute der Nachspielzeit, doch dieser war mehr als verdient. Fast über die gesamte Spielzeit belagerte Ammerthal die Hälfte der Gäste. Die Elf von Robert Ziegler („Meine Mannschaft war drückend überlegen, leider konnte wir unsere zahlreichen Torchancen nicht nutzen. Trotz des glücklichen späten Ausgleichs spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf nicht wider, wir hätten Etzenricht abschießen müssen“) vergab dabei Torchancen in Hülle und Fülle. Beide Mannschaften mussten in diesem Prestigeduell ersatzgeschwächt antreten, dennoch lieferten sich die beiden Kontrahenten in einem sehenswerten Krimi einen Kampf auf biegen und brechen. DJK-Coach Robert Ziegler musste in seiner Kreativabteilung auf Franz Petzold und Michael Pfann verzichten, zudem musste Dominic Haller schon in der Anfangsphase nach einem Foul von Mosin - hart an der Grenze zur Tätlichkeit (Video: www.mz-kick.de) verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen. Gästecoach Reinhard Marschke konnte mit Klaus und Stefan Herrmann sowie Toni Weniger (alle rote Karte) drei seiner Leistungsträger nicht zum Einsatz bringen. Trotzallem entwickelte sich unter der Leitung von Drittligaschiedsrichter Eduard Beitinger nach zähem Beginn mit zunehmender Spieldauer ein typisches Derby dass an Dramatik vor allem in der Schlussphase kaum zu überbieten war. Ammerthal war von der Spielanlage her dem Gegner über die gesamte Spielzeit deutlich überlegen (Ziegler: „ Das war in spielerischer Hinsicht ein Klassenunterschied“). Der SV Etzenricht überzeugte wie erwartet durch enormen Kampfgeist und Laufbereitschaft, die Mannschaft von Reinhard Marschke („Wir haben trotz den Vorfällen der letzten Woche gegen eine starke DJK einen sensationellen Auftritt abgeliefert und sind trotz des späten Ausgleichs mit dem Punkt mehr als Zufrieden“) wollte vom Anstoß weg mit aggressiven Spielweise der DJK entgegentreten, was auch gelang. Ammerthal war zunächst bemüht den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Man wollte dem Gegner nicht ins offene Messer laufen, denn bei Kontern ist Etzenricht mit ihrem Stoßstürmer Benjamin Werner nicht zu unterschätzen. Die erste Halbzeit war noch nicht unbedingt der große „Derbyreisser“ trotzallem hatte Ammerthal gute Gelegenheiten durch Andi Endlein (6./42.) Alexander Jobst (26.)Markus Pöllinger (30.) und Andi Meier (45.), die nicht genutzt wurden. Die einzige nennenswerte Gästechance vergab Werner (24.) er scheiterte an DJK-Keeper Matthias Götz. In Abschnitt zwei investierte Ammerthal dann wesentlich mehr, das Spiel entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit, dabei vergab Andi Endlein nach Flanke von Andi Meier in der 49. Minute ein riesen Brett, nicht besser machte es Tom Lincke nach 57 Minuten. Wie aus dem Nichts gelang Etzenricht durch ein regelrechtes Zufallsprodukt völlig überraschend mitten in eine Ammerthaler Drangperiode durch Benjamin Werner das 0:1 – das Spiel stand Kopf. Pausenlos berannte Ammerthal in der Folgezeit das von Roland Frischholz sehr gut gehütete Tor, dem einige Male aber auch gewaltig das Glück zur Seite stand. Trotz zahlreicher Gelegenheiten blieb den Ammerthaler der Ausgleich verwehrt. Dabei hatten die Platzherren noch Glück das Matthias Götz mit einer überragenden Glanzparade gegen Werner (67.) seine Mannschaft nach einem Konter weiter im Spiel hielt. Die dickste aller Torchancen zum Ausgleich vergab in der regulären Spielzeit Andi Endlein nach klasse Zuspiel von Markus Bauer (71.). Es lief bereits die dritte Minute der Nachspielzeit, selbst DJK-Torwart Matthias Götz war in den letzten Minuten nur noch im Strafraum des Gegners zu finden, als Jan Fischer eine vom Götz mit dem Hinterkopf verlängerte Freistoßflanke von Markus Bauer zum nicht mehr für Möglich gehaltenen 1:1 Ausgleich über die Linie bugsierte.


DJK Ammerthal: Ma. Götz – Bergmann (46.Kuntuala /78. Richter), Fischer, Jobst , Meier – F. Lincke, Krauß - Haller (25.Pöllinger) Bauer, T. Lincke – Endlein.
SV Etzenricht: Frischholz – Peter (65.Hagn), Wendl, Mark, Poetzl (90.Bruckner) – Teichmann, U. Herrmann, Mosin, Baumann (75. Mehmeti) , Renner – Werner.
Tore: 0:1 (58.) Benjamin Werner, 1:1 (90 +3) Jan Fischer.
Zuschauer: 750
SR: Eduard Beitinger (Regensburg)

Sonntag, 20. November 2011 - 23:56 Uhr
Viertelfinale im BFV-Totopokal ausgelost

Kaum ist der letzte Viertelfinal-Teilnehmer gefunden, stehen die Partien der nächsten Runde fest. Im April nächsten Jahres stehen sich in der Hammergruppe Süd der FC Memmingen und der SV Wacker Burghausen, sowie die SpVgg Unterhaching und der SSV Jahn Regensburg gegenüber. Im Norden Bayerns streiten sich Alemannia Haibach und der SC Eltersdorf, sowie die DJK Ammerthal und der TSV Großbardorf um die begehrten Halbfinal-Tickets. Somit kommt die Mannschaft von DJK- Trainer Robert Ziegler erstmals in diesem Wettbewerb gegen den Bayernligisten zu einem Heimspiel.

Viertelfinale (Termin: 10. April 2012)

Topf Nord:
SV Alemannia Haibach - SC Eltersdorf
DJK Ammerthal - TSV Großbardorf

Topf Süd:
SpVgg Unterhaching - Jahn Regensburg
FC Memmingen - Wacker Burghausen

Ab dem Halbfinale gibt es keine regionale Trennung in unterschiedliche Lostöpfe mehr.

Samstag, 19. November 2011 - 21:31 Uhr
Elf von Robert Ziegler bleibt auf der Erfolgsspur- 2:1-Sieg in Ansbach

Landesliga Mitte: SpVgg Ansbach 09 – DJK Ammerthal 1:2 (1:0)

Die DJK Ammerthal setzt ihren Siegeszug in der Landesliga Mitte unaufhaltsam fort. Das ersatzgeschwächte Team (Petzold, Meier, Kuntuala fehlten)von Ammerthals Coach Robert Ziegler musste sich allerdings gegen eine im Defensivverbund sehr konzentriert und umsichtig agierende SpVgg Ansbach gewaltig strecken um einen mühevollen 2:1-Sieg mit nach Hause zu nehmen. Damit bleibt Ammerthal auch im sechsten Spiel nacheinander unbesiegt und kommt nun am nächsten Sonntag im Derby gegen Etzenricht nach vier Wochen (!) endlich mal wieder in den Genuss eines Heimspieles. Der Respekt gegen die Schöll-Truppe war im Ammerthaler Lager vor dieser Begegnung allerdings nicht unbegründet, die Gastgeber wirkten keineswegs wie ein Tabellenkellerkind. Der Auswärtsdreier ging am Ende allerdings vollauf in Ordnung, weil Ammerthal über 90 Minuten gesehen einfach deutlich mehr in dieses Match investierte. Im Pigrol–Park war Ammerthal zunächst auf Ballsicherung bedacht, die Elf um DJK- Kapitän Frank Lincke versuchte auf dem holprigen Untergrund das Spielgerät zu verwalten. Gefühlte 70 Prozent Ballbesitz werden es wohl gewesen sein, doch es fehlten im Spiel nach vorne die zwingenden und kreativen Aktionen. So blieben Torchancen zunächst Mangelware, die Heimelf stand gut, machte geschickt die Räume eng SpVgg-Keeper Kevin Schmidt brauchte nur wenig eingreifen. Zwei Distanzschüsse von Dominik Haller (10.) und Frank Lincke (19.) waren noch die einzigen Aktionen mit Abschluss. Nach knapp einer halben Stunde Spielzeit wagten die Platzherren dann etwas mehr, prompt wurde es gefährlich vor dem Ammerthaler Tor. Schlussmann Matthias Götz musste bei einem satten Knaller von Bastian Herzner sein ganzen Können unter Beweis stellt um einen Rückstand zu vereiteln (27.). Dann folgten zwei gute Chancen für die Gäste nachdem der mit aufgerückte Innenverteidiger Alexander Jobst (29.) völlig freistehen TW Schmidt den Ball direkt in die Arme köpfte und Tom Lincke (39.) eine weiter Topgelegenheit ungenutzt lies. Bestraft wurden die Nachlässigkeiten kurz vor dem Halbzeitpfiff durch Bastian Herzner, der einen Stellungsfehler in der Innenverteidigung zum 1:0 nutzte. Ziegler schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, seine Mannschaft agierte nun wesentlich Zielstrebiger, forcierte das Tempo, machte Druck. Als Dominik Haller (53.) nach mustergültiger Flanke von Michael Pfann mit einem herrlichen Kopfballtreffer der Ausgleich gelang schien der Bann gebrochen. Ammerthal setzte nach zwang die Elf von Trainer Andreas Schöll („Im ersten Durchgang war wenig geboten, es fehlten die großen Chancen, im zweiten Durchgang zeigten wir uns gegen eine gute Ammerthaler Mannschaft im Bezug auf taktische Vorgaben zu undiszipliniert“) zu Fehlern. Folglich verlor Ansbach in der Defensive Zusehens die Ordnung. Ziegler reagierte, wollte mehr und brachte mit Andi Endlein für Michael Bergmann, der den fehlenden Andi Meier in der Viererkette ordentlich vertrat, einen weiteren Angreifer. Diese Maßnahme entwickelte sich zum Glückgriff, denn nur wenig später erzielte der Zentralstürmer in seiner typischen eiskalten Manier nach klasse Vorarbeit von Markus Pöllinger den 2:1-Führungstreffer (65.). Ansbach war in der Folgezeit sicherlich bemüht den Ausgleich zu erzielen, fand aber kein probates Mittel die sattelfeste Ammerthaler Hintermannschaft ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Die nun überwiegend mit langen Bällen agierenden Platzherren wurden meist von den Ammerthaler „Sechsern“ Martin Krauß und Frank Lincke und einer gut funktionierenden Ammerthaler Viererkette abgeblockt. Tom Lincke verpasste es mit seiner Großchance in der 80. Minute den Deckel auf den „Dreier“ draufzumachen, was Arthur Luft im Gegenzug fast noch zum Ausgleich nutzte, doch der Ex-Ammerthaler zeigte sich hier zu egoistisch und verzog. DJK Trainer Robert Ziegler nach der Partie: „Es war ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten meiner Mannschaft. Wir waren im ersten Habschnitt nicht präsent, die Halbzeitführung war nicht unverdient. Aufgrund unserer guten Moral konnte wir das Spiel aber noch drehen und verdient gewinnen“.



SpVgg Ansbach 09: Schmidt – Merckel (80.Jelinek), Soldner, Böhmländer (75.Luft), Störzenhofecker – Gassner, Bajrami (75.Yilmaz), Kugler, Hertl, Herzner – Döllinger.
DJK Ammerthal: Ma. Götz – Bergmann (58.Endlein), Jobst, Fischer, Bauer – F. Lincke, Krauß, Haller, Pfann, T. Lincke – Pöllinger (89.Richter)
Tore: 1:0 (44.) Bastian Herzner, 1:1 (53.) Dominik Haller, 1:2 (65.) Andi Endlein
Zuschauer: 200
SR: Serkan Yildiz (Augsbur

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